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Heustockbrand bei Schäferei Herb in Hausen
Mit dieser Alarmmeldung hatte am Freitag, dem 24. Oktober, die Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Überkingen um 19.00 Uhr begonnen. Nach einer angenommenen Selbstentzündung des Heustocks entwickelte sich das Feuer zum Vollbrand und dehnte sich auf die ganze Fläche des Heustocks aus. Dabei wurde eine Person, die in diesem Bereich arbeitete, vermißt.

Bei jedem Trupp mit Atemschutzgeräten wird zu Beginn, während des Einsatzes und danach der Druck protokolliert
Atemschutzgeräteträger des Löschzugs Hausen begannen unter Einsatzleiter und Löschzugführer Hans Frank sofort mit einem ersten Löschangriff und gleichzeitiger Suche nach der vermißten Person, die schließlich gefunden und gerettet werden konnte. Der zur Unterstützung angeforderte Löschzug Bad Überkingen baute im nördlichen Bereich der Schäferei eine Riegelstellung mit dem Tanklöschfahrzeug und einem B-Rohr auf um zu verhindern, daß sich der Brand auf benachbarte Wohnhäuser ausbreiten konnte. Um den enormen Löschwasserbedarf für die Riegelstellung sicherzustellen wurde durch die Löschzüge Unterböhringen und Oberböhringen mittels Tragkraftspritze Wasser aus dem Rohrbach entnommen und über eine B-Leitung zum Tanklöschfahrzeug gepumpt. Die Ausleuchtung der Einsatzstelle erfolgte ebenfalls durch den Löschzug Bad Überkingen. Im Einsatz waren 45 Feuerwehrkameraden. Deren Vorgehensweise wurde den zahlreichen Zuschauern von Kommandant Michael Baumeister fachgerecht erklärt. In seinem abschließenden Urteil zeigte sich Michael Baumeister zufrieden mit der Leistung der Wehr, auf dem Fundament einer guten Ausbildung kann auch bei Übungen und Einsätzen entsprechend aufgebaut werden.

Wasserentnahme am Rohrbach, in der Dunkelheit alles andere als einfach |